Kopfpauschale - Arbeit sollte sich doch wieder lohnen ? » Pauschalregelungen treffen immer die Ärmsten am stärksten !
Die Höhe der geplanten Kopfpauschale wurde jetzt zwar stark reduziert, leider ergibt sich dabei aber folgende neue erhebliche Benachteidigung von Geringverdienern und Rentnern, die wenn man nicht über die Konsequenzen nachdenkt auf den ersten Blick auch übersehen werden kann. Geringverdiener und Rentner sollen nämlich entlastet werden, indem sie bis zu einem Monatseinkommen von 3000 EUR nur einen ermäßigten Beitragssatz von 5% statt 7,3% zahlen sollen, wenn sie keine zusätzlichen Einkünfte aus einer andern Einkunftsarten haben. Leider könnte diese Regelung aber schnell zu einer Geldfallle werden, wenn ein Geringverdienern oder Rentnern sein Einkommen geringfügig aufbessern möchte oder muß, den dadurch könnte ein geringer Zuverdienst schnell zum größten Teil aufgefressen werden, wenn plötzlich eine um 2,3% höherer Beitragssatz für die Kopfpauschale fällig wird. Für mich sieht das nicht dannach aus als ob sich dann Arbeit für Geringverdienern und Rentnern noch lohnen würde. Kopfpauschale - Alle sollen das Gleiche zahlen
Wenn die Kopfpauschale wirklich ohne Änderungen durchkommt sollen alle in Deutschland das Gleiche zahlen. Alle mit geringem Einkommen zahlen dann gleichviel und alle mit hohem Einkommen zahlen gleichwenig. Beonders würden davon z.B. Rentner mit niedrigen Renten betroffen sein, da bei ihnen dann ein großer Teil ihrer Rente bereits als Kopfpauschale verschwinden würde. Auf der andern Seite würde durch eventuelle Ausnahmeregelungen ein großer Teil der Kopfpauschale bereits durch den dann notwendigen erhöhten Verwaltungsaufwand nicht das Ziel erreichen. Das klingt alles nicht gut. |